Der Bau des neuen Fahrzeuges „eelo2“ hat begonnen

Der Rahmen des eelo2 wird in der Mechanischen Werkstatt der Hochschule Bochum für das Löten vorbereitet.

Das Chassis des Prototypen eelo2 wird in der Mechanischen Werkstatt der Hochschule Bochum gefertigt. Dieses wurde von über 30 Studierenden konzeptioniert und entwickelt.

Das Fahrzeug soll die Möglichkeiten der leichten Elektromobilität veranschaulichen, wobei deutlich weniger Ressourcen als bei klassischen Konzepten benötigt werden. Im speziellen wird bei unserem alternativen Konzept das Fahrrad um grundlegende Fähigkeiten des Autos erweitert; es wird über Allwetterschutz sowie über einen Unterstützungsmotor verfügen. Bei der Auswahl der Materialien wird darauf geachtet, dass diese möglichst ökologisch sind, somit einen möglichst geringen kumulierten Energieaufwand bei der Herstellung benötigen, geringe Treibhausgasemissionen freisetzen und vieles mehr. So wird z.B. für den Bau des Rahmens ausschließlich Stahl verwendet, welcher in der Herstellung deutlich umweltfreundlicher ist als Aluminium. Ein simples Design und der Fakt, dass alle gewonnenen Erkenntnisse frei veröffentlicht werden, sollen einen geringen Anschaffungspreis ermöglichen.

Als eine der größten Änderungen zum Vorgänger, bei welchem die beiden Insassen nebeneinander saßen, sitzt der Fahrer beim eelo2 vorne. Dahinter ist Raum für einen Beifahrer. Ihm gegenüber, entgegen der Fahrtrichtung, können bis zu zwei Kinder sitzen. Alternativ findet dort eine Euro-Palette (800 x 1200 mm) Platz, was eine größere Flexibilität im Alltag mit sich bringt. Außerdem wird durch die schmale Spurweite von nur 760 mm das Befahren von Fahrradstraßen ermöglicht. Das eelo2 wird eine zulässige Gesamtmasse von 300 kg (120 kg Leergewicht + 180 kg Zuladung) haben. Der Fahrer kann dank des starken 3 kW Motors bequem Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h erreichen, was der L2e Fahrzeugklassenzulassung entspricht.

eelo2

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